HomeHome

Chronik der Maronizunft

In schlechten Zeiten waren die Maronis die Kartoffeln der armen Leute (Marone = Frucht der Edelkastanie).Ganze Familien waren mit dem Auflesen und Einsammeln beschäftigt, um so ihren täglichen und kärglichen Unterhalt zu sichern.

Ein Wehrer Bürger erinnerte sich zurück an diese armseligen Zeiten und fand, daß diese Sitte es Wert ist, in Form von Brauchtum festgehalten zu werden.

Für Peter Kaufmann war somit die Idee zur Gründung der „Maronizunft" geboren. Der Stammsitz sollte der Meierhof sein.

Von der Idee bis zur endgültigen Gründung im Herbst 1985 dauerte es immerhin noch 7 Jahre.

 Mit der tatkräftigen Unterstützung durch seinen Cousin Bernhard Eschbach, Ehrenpräsident der Narrenzunft Wehr, wurde die Maronizunft in Form und Gestalt, wie sie heute bei den Umzügen zu sehen ist, entwickelt. Ausnehmend schöne, aber auch teure Pelzkostüme und Holzmasken bereichern seither das Wehrer tasnächtliche Brauchtum.

Die am 11.11.1987 vom damaligen 2. Zunftrat Roland Fricker am Brunnen „Walther von Klingen" im Stadtpark getaufte Zunftgruppe wurde bei der anschließenden Fasnachtseröffnung im historischen Bürgersaal der Stadt Wehr feierlich in die Narrenzunft aufgenommen.

Als Göttizunft stand die Lus-Chaibe-Zunft Pate. Der närrischen Bevölkerung wurde die Maronizunft anläßlich der Zunftabende 1988 als 9. Zunft der Narrenzunft 1874 Wehr vorgestellt.

Zu Beginn bestand die Zunft aus 13 aktiven und 10 passiven Mitgliedern.

Michael Kipf stand ihr als erster Zunftmeister vor.

Die zwischenzeitlich, vor allen Dingen auch mit Jung-Maronis auf cirka 40 Mitgliedern ausgebaute Maronizunft, wird seit 1997 von Christian Martin geleitet.

1995 übergab Michael Kipf die Zunftleitung an Christian Martin. Unter seiner Leitung wurde die 1997 die Christbaumssammlung als weiterer Dienst für die Wehrer Bevölkerung ins Leben gerufen. Der Erlös dieser Aktion wird caritativen Einrichtungen wie betreutes Wohnen, DRK, die Wehrer Kindergärten oder das Diakonie Zentrum in Öflingen, um nur einige zu nennen, gespendet.

Obwohl die Maronizunft nach wie vor zu den kleinsten der Wehrer Zünfte zählt, etablierte sie sich in den vergangenen Jahren zu einem Aktivposten der Narrenzunft Wehr. Ein Fasnachtswagen am Wehrer Umzug ist für die Maronis genauso obligatorisch, wie die Teilnahme am Wehrer Narrenmarkt.
 

Im Jubiläumsjahr 2007 veranstalteten die Maronis zusammen mit den Storchestäghüüler das
1. Guggetreffe in Wehr.

Im Oktober 2007 wurde Simone Aschenbrenner zur neuen Zunftmeisterin der Maronizunft Wehr gewählt. Wir wünschen ihr viel Glück & Geschick im Amt.

[Seitenanfang]

[Home] [Termine] [Neuigkeiten] [Galerie] [Chronik] [Vorstand] [Mitglieder] [Gästebuch] [Mäskle & Pins] [Links] [Impressum] [Begrüßung]